Wie du aus Vergleichen lernen kannst

Aus Vergleichen lernen
Wer sich oft mit anderen vergleicht, ist nachweislich unzufriedener, unglücklicher und fühlt sich minderwertig. Das muss nicht sein, hat die Glücksforschung herausgefunden. Aus  Vergleichen kannst du viel lernen – vorausgesetzt du setzt den richtigen Fokus.

Aus Vergleichen lernen – wie soll das gehen?

„Vergleich dich nicht mit anderen“ – das ist ein Ratschlag, mit dem ich lange Zeit nichts anfangen konnte. Klar, die Absicht, die hinter diesem Ratschlag steht, ist positiv. Denn Vergleiche machen nachweislich unglücklich.
Aber ich wusste nicht, was ich stattdessen tun sollte, ich hatte kein alternatives Konzept im Kopf.
Ich sollte und wollte mich nicht mit anderen vergleichen, spürte aber sehr wohl ein Unbehagen, wenn ich wahrnahm, dass andere besser waren als ich.

Glücksforschung: So lernst du aus Vergleichen

Vor einiger Zeit las ich dann von der französische Wissenschaftlerin Claudia Senik, die ihre Studien über vergleichende Glücksforschung in einer ganz einfachen Formel zusammenfasst:
Ehrgeiz macht Menschen glücklich, Neid macht sie unglücklich.
Wenn wir uns also schon mit anderen vergleichen, dann sollten wir versuchen, etwas aus dem Vergleich zu lernen. Dieser Ansatz gefällt mir sehr. Denn indem ich hinter die Fassade desjenigen schaue, mit dem ich mich vergleiche, lerne ich viel über seinen Erfolg. Und über mich.

Aktiv bleiben nach dem Vergleich

Der Schlüssel des positiven Vergleichs liegt also darin, dass ich nach dem Vergleich nicht passiv bleibe. Ich kann mich zum Beispiel fragen:
  • Was tut der andere für seinen Erfolg?
  • Was ist seine Methode?
  • Was sein Einsatz?
  • Und wäre ich bereit, diesen Einsatz ebenfalls zu erbringen?
Wenn ich mich mit diesen Fragen auseinandersetze (für weitere reflektierende Fragen empfehle ich immer wieder gerne 100 Fragen von Petra Bock), gebe ich meinem Ehrgeiz eine konkrete Richtung. Oder aber ich entscheide mich bewusst dagegen, weil ich feststelle, dass der Weg des anderen nicht mein eigener ist.
So oder so bleibe ich aktiv, Gestalter meines Lebens und sorge für mein Wohlbefinden.

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